Berufserfahrung

Mein Studium der Psychologie an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg war Instituts-bedingt vom verhaltenstherapeutischen Ansatz geprägt. Nebenfach war Physiologie, was mir einen Einblick in psychosomatische Zusammenhänge vermittelte.

Mein Praktikum habe ich beim Sozialpsychiatrischen Dienst in Bad Reichenhall absolviert. Anschließend arbeitete ich dort ehrenamtlich bis Ende meines Studiums. Ich habe mir dadurch einen Einblick in die psychiatrischen Störungen und in die komplexen gesellschaftlichen Zusammenhänge der Sozialpsychiatrie erworben. Meine Diplomarbeit befasst sich mit dem Syndrom-Komplex der Schizophrenie.

3 Jahre als angestellte Psychologin in einer Klinik für Atemwegs- und Hauterkrankungen in Bad Reichenhall, der Salus-Klinik und dem angeschlossenen Georg-von-Liebig-Krankenhaus, vermittelten mir praktischen Einblick in psychosomatische Zusammenhänge.

Ein Jahr Tätigkeit in einem Projekt für ältere Langzeitarbeitslose in Rosenheim (BTG, Betreuungs- und Trainings-Gesellschaft mbH) eröffneten mir ein tiefes Verständnis für den Teufelskreis, der aus Arbeitslosigkeit, sozialer Beeinträchtigung und reaktiver Depression entstehen kann.

Ich habe 3 Jahre an der Krankenpflegeschule des städtischen Krankenhauses Bad Reichenhall Psychologie unterrichtet. Dadurch entwickelte ich eine gute Struktur für das Zusammenfassen wesentlicher Inhalte und die Fähigkeit, mit größeren Gruppen zu arbeiten und sie anzuleiten.

Seit 1995 beschäftige ich mich intensiv mit Traumanalyse nach C. G. Jung und Nachfolger. Ein wesentlicher Bereich dieser Theorien betrifft die Bildung der inneren Hochzeit, die sich ganz speziell auf die Paardynamik bezieht, aber auch die spirituelle Weiterentwicklung, sprich die mystische Hochzeit, sowie den Umgang mit dem inneren Kind und mit den inneren Tieren, Pflanzen und Naturgewalten. In einer 13 Jahre dauernden Fortbildung (1997-2010) habe ich zu diesen Inhalten in Selbsterfahrung und Supervision bei der Münchener Psychoanalytikerin Dr. Sonja Kübber gelernt. Sie vermittelte diese Theorien mit hoher Kompetenz sehr einfühlsam und lebensnah.

Ich beschäftige mich auch gerne mit schamanistischen Heilweisen, also den ursprünglichen Heilmethoden der Naturvölker in Bezug auf die Psyche, die in erster Linie von Ritualen geprägt sind und ich habe eigene Erfahrung damit über die Feuertänze und Lehren des Emahó bekommen. Er ist ein indianischer Arzt und Schamane, der mit seinen Händen ins Feuer greifen kann. Er lehrt die Weitung des Herz-Chakras, also der Liebes-Ebene.

Die Ausbildung zur Tiefenpsychologin geschah in der Übergangsregelung am WIPF (Wiesbadener Weiterbildungskreis für Psychotherapie und Familientherapie) in Bad Nauheim unter Leitung von Dr. Nossrat Peseschkian. Er begegnete Menschen aller Nationalitäten und aller sozialen Schichten in derselben liebenswürdig-einfachen Weise. Seine Psychotherapie integriert die verschiedensten Schulen aller Richtungen und ganz besonders gerne beruft er sich auf den Weisheitsschatz persischer Märchen und Mythen, deren heilsame Kraft er als gebürtiger Iraner schon in seiner Kindheit kennen gelernt hat.

Seit 1997 supervidiere ich den Arbeitskreis „Chancen durch ein eingeschränktes Leben" im Berchtesgadener Land. Die Supervision findet in der Gruppe statt. Sie befähigt die ehrenamtlichen Mitarbeiter, mit Ratsuchenden einfühlsam und kompetent umzugehen. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Eltern von Kindern mit Behinderung. Zum Teil sind diese Kinder bereits erwachsen. Die Eltern blicken zurück auf  eine meist schrittweise Erkenntnis, daß mit ihrem Kind etwas nicht stimmt und auf unterschiedliche Erfahrungen mit der sozialen Umgebung, die sie unterstützt oder zusätzlich behindert. Diese Eltern bieten Personen, die in einem ähnlichen Problemfeld stehen, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse kostenlos und unverbindlich an.

1995 bis 2010 führte ich nebenberuflich eine kleine Privatpraxis in Bad Reichenhall. Seit 2000 hauptberuflich eine Kassenpraxis in Altötting, in 2004 bis 2012 zusammen mit einer angestellten Psychotherapeutin.

Seit 2006 bilde ich mich an der Akademie Heiligenfeld in Bad Kissingen zu verschiedensten Themenkreisen fort. Psychotherapie berührt die spirituelle Seite unserer Seele ebenso, wie die ganz konkreten materiellen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Gegebenheiten unseres Lebens. Das Ziel unserer Entwicklung ist Ganzwerdung und diesem Bedürfnis wird in den Heiligenfelder Kongressen Rechnung getragen.

Seit 2009 informiere ich mich über paranormale Erscheinungen am Parapsychologischen Institut in Freiburg im Breisgau. Menschen mit außergewöhnlichen Erfahrungen finden selten einen Ansprechpartner, der keine Angst vor diesen Erfahrungen hat, der sie ernst nimmt und ihnen Wege zur Auflösung dieser Erfahrungen anbieten kann.

In 2011 bis 2014 habe ich mich an der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse in tiefenpsychologisch fundierter Gruppentherapie fortgebildet und seit April 2014 die Abrechnungsgenehmigung für tiefenpsychologisch fundierte Gruppentherapie bei Erwachsenen für alle Kassen erhalten. In einer Gruppentherapie erfahren sich die Teilnehmer nicht nur als Nehmende, sondern auch als Gebende. Das bringt einen Energiefluß in Gang, der als sehr belebend für die Teilnehmer wahrgenommen wird.

Seit 2013 leite ich das Projekt: Seelenkunst-Altoetting und seit 2016 das Projekt: Laien-Forschung-Altoetting. Beide Projekte sind von mir selbst entwickelt worden, die Teilnahme ist kostenlos. In diesen Projekten können "Künstler" und "Forscher" ihre Fähigkeiten erproben und weiter entwickeln.

Sie können sich unter dem Button - Praxis - Links - über einige der hier erwähnten Positionen informieren.